21.Januar2012
10 gute Gründe LiLi zu wählen
Schlagworte: Über uns // Hochschulpolitik // Wahl 2012
Natürlich gibt es tausend gute Gründe, der Linken Liste bei den SP-Wahlen die Stimme zu geben. Zehn ausgewählte Gründe haben wir für Euch zusammengefasst.

1. Masterplätze für alle
Wesentlich mehr Studierende als vorgesehen möchten nach dem Bachelor- einen Master-Abschluss machen. Dies könnte auch an der RUB zu einer Limitierung der Masterplätze führen. Wir sprechen uns klar gegen jede Art von Zulassungsbeschränkung zum Master aus und fordern ein ausreichendes Lehrangebot für alle Master-Studierenden.
2. Kritische Wissenschaft
Leben ist mehr als zur Uni gehen; Wissenschaft ist mehr als die offiziellen Veranstaltungen! Deshalb verschaffen wir in Vortragsreihen und Diskussionsveranstaltungen kritischen Positionen Gehör, z.B. durch den PolDi (Politischer Dienstag). Zudem unterstützen wir Initiativen wie die Rote Ruhr Uni, die AG „Ungleichheit & Differenz“ oder das Institut für Sozialtheorie.
3. Fachschaften stärken
Mit der Linken Liste bleibt der AStA ein verlässlicher Partner auf dem Campus und darüber hinaus. Die Unterstützung von Fachschaften, Initiativen (z.B. „CT das radio“ oder dem Studienkreis Film) und politischen Projekten ist uns besonders wichtig. In den letzten drei Jahren ist es uns gelungen, die finanzielle Unterstützung auszubauen und auch in Zukunft besitzt der Support von Initiativen für uns die höchste Priorität.
4. Finanzen sichern
Wir stehen für solide Finanzen: Als wir den AStA 2008 übernahmen, hatte er ein Defizit von einer knappen Viertelmillion Euro: Die damalige Koalition aus Jusos, RCDS und Julis hatte eine überdimensionierte Mensaparty organisiert, die bereits einen Strafbefehl zur Folge hatte und immer noch die Gerichte beschäftigt. Inzwischen ist es uns gelungen, den Haushalt zu konsolidieren. Wir gehen verantwortungsbewusst mit den Geldern der Studierendenschaft um und versuchen kontinuierlich, die Erlöse in Druckerei, KulturCafé und Copyshop zu verbessern.
5. Engagement gegen Nazis
Die gewaltsamen Übergriffe von Nazis in Langendreer, die Terrorisierung des gesamten Stadtteils zeigen: Nazis sind auch in unserer nächsten Umgebung ein aktuelles Problem. Die Linke Liste wird sich weiterhin gegen Nazis in Bochum und der anderswo stellen! Wir unterstützen die Zivilcourage der Menschen vor Ort: Ende letzten Jahres demonstrierten in Langendreer mehr als 1.200 Bewohnern des Stadtteils gegen Rechtsextremismus. Wir sind in regionalen antifaschistischen Gruppen aktiv, organisieren Aktionen gegen Rechts und informieren mit Vorträgen über Entwicklungen der extremen Rechten. Das AStA-Referat für Grund- und Freiheitsrechte leistet eine professionelle Unterstützung antifaschistischer Initiativen. Um das Vorgehen gegen die extreme Rechte in der Region zu stärken, waren wir in den drei vergangenen Jahren an der Organisation des NRW-weiten Antifa-Camps in Oberhausen beteiligt.
6. Hochschulpolitik verändern
Durch den doppelten Abiturjahrgang 2013 wird sich sowohl die Verkehrssituation als auch die Raumproblematik verschärfen. Die Linke Liste hat deshalb schon im vergangenen Jahr diese Themen gegenüber dem Rektorat und der Bogestra immer wieder zur Sprache gebracht. Dafür stehen wir auch 2012 ein: Wir fordern den Einsatz von Shuttlebussen und eine verbesserte Koordinierung der Raumvergabe. Außerdem setzen wir uns für mehr studentische Mitbestimmung bei der Gestaltung von Studiengängen ein, damit die Fächer studierbar und inhaltlich interessant sind.
7. Parteiunabhängig aktiv
Gegen die Linke Liste treten die Hochschulgruppen von CDU, SPD, FDP und Grünen an. Die Linke Liste steht keiner Partei nahe, sondern ist ein unabhängiges Bündnis aus außerparlamentarischen, antifaschistischen und undogmatischen Linken, die in zahlreichen Fachschaften und Initiativen aktiv sind.
8. Kultur nach vorne bringen
Uni darf nicht nur Stress sein. Deshalb bringen wir ein breites Spektrum an unabhängiger, unkommerzieller Kultur auf den Campus. Im Kulturreferat unterstützten wir Studierende bei der Organisation von Konzerten, Lesungen, Partys und anderen Veranstaltungen: So unterstützen wir u.a. das Theaterfestival megaFON und das Videofestival. Mit uns bleibt das KulturCafé ein Ort für alternative Kultur und wird nicht kommerziell verpachtet.
9. Sozialleistungen sichern
Härtefall-Fonds und AusländerInnen-Hilfsfonds helfen vielen Studierenden in Notsituationen. Durch eine verantwortungsvolle Haushaltspolitik konnten wir in den vergangenen Jahren für diese Unterstützungsmaßnahen größere finanzielle Mittel bereitstellen. Auch die Rechts-, Sozial- und BAFöG-Beratungen des AStA stellen wichtige Anlaufstellen für zahlreiche Studis dar. Unsere ReferentInnen im Servicereferat sind die ersten AnsprechpartnerInnen bei den großen und kleinen Problemen im Uni-Alltag.
10. Es geht ums Ganze!
An den herrschenden Zuständen gibt es aus unserer Sicht viel zu kritisieren. Von weltweiter Armut über Umweltzerstörung und Krieg bis hin zu faschistischen Umtrieben gibt es Missstände, welche wir nicht akzeptieren. Deshalb sind wir nicht nur im AStA aktiv, sondern setzen uns auf allen Ebenen für die Perspektive einer besseren Gesellschaft ein – und dabei kann jedeR von euch mitmachen!
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