23.Januar2012
Vorher wissen, was hinterher passiert!
Das 100-Tage-Programm der Linken Liste
Schlagworte: Über uns // Hochschulpolitik // Wahl 2012
Wenn sich nach den StuPa-Wahlen wieder eine Mehrheit unter Beteiligung der Linken Liste ergibt, dann werden wir Folgendes im Bochumer AStA durchsetzen:
1. Raumproblematik anpacken
Schon jetzt ist die Raumproblematik dramatisch. Häufig sind die Räume für die Veranstaltungen zu klein und die Menge an Teilnehmer*innen macht eine sinvolle Diskussion unmöglich. Das muss sich ändern! Wir sind jedoch nicht der Meinung, dass einfach die Lehrpflichten der Dozent*innen erhöht werden sollten. Veranstaltungen um 20 Uhr oder am Wochenende sind ebenso keine Lösung. Wir fordern mehr Lehrende und zusätzlich angemietete Räume. Diese sollen in Uni-Nähe liegen und per ÖPNV problemlos erreichbar sein.
2. Besseres Verkehrskonzpet
Wir fordern eine Verbesserung der ÖPNV-Anbindung der RUB: Die Erhöhung der Taktung der U35 war ein guter Anfang und wir werden weiter auf Ersatzbusse drängen, die hoffentlich ab 2013 eingeführt werden. Wir werden den engen Kontakt zur BOGESTRA aufrecht erhalten, an einem ganzheitlichen Verkehrskonzept für 2013 mitarbeiten und es kritisch begleiten! Nicht fehlen darf darin eine Verbesserung des Individualverkehrs. Das bedeutet zum einen, dass die Parkplätze an der RUB nach Möglichkeit saniert werden und somit zugänglich sind, zum anderen, dass ein Parkleitsystem bereitgestellt wird, mit dem eine optimale Nutzung der vorhandenen Plätze möglich ist.

3. Online-Lehrangebot erweitern
Ein möglicher Weg, um sowohl mit der Raum- als auch der Verkehrsproblematik umzugehen, ist die Erweiterung des Online-Lehrangebots. Damit würde zumindest ein Teil des Studiums keine Anwesenheit an der Uni mehr voraussetzen. Dabei sollen nicht nur Online-Kurse beispielsweise über das Blackboard häufiger angeboten, sondern auch Podcasts von Vorlesungen gefördert werden.
4. Barrierefreie Uni
An der RUB studieren zahlreiche Menschen mit Behinderungen. Doch nicht nur die vielen Treppen, Ebenen und Stufen auf dem Campusgelände behindern die Inklusion der betroffenen Studis. Die Probleme sind vielfältig. Deswegen wollen wir uns weiterhin dafür einsetzen, dass bei der Campussanierung und der Konzeption des Studiums Barrierefreiheit realisiert wird. Damit dies gewährleistet ist, müssen Menschen mit Behinderung direkt an den Planungsprozessen beteiligt sein. Wir wollen dazu die Rolle der ibs (Interessengemeinschaft behinderter und nichtbehinderter Studierender) stärken und ihre Forderungen weiterhin gegenüber der Universitätsverwaltung unterstützen.
5. Mehr eBooks
Es gibt ein deutlich steigendes Interesse an eBooks und ein gestiegenes Angebot der wissenschaftlichen Verlage. Die Bibiliotheken der Ruhr-Uni sind auf diesem Gebiet leider nicht sehr gut aufgestellt. Wir setzen uns dafür ein, dass Bücher und Zeitschriften von den Bibliotheken auch digital angeschafft werden.
6. PolDi fortsetzen
Im vergangenen Sommersemester haben wir den Politischen Dienstag, kurz PolDi, wiederbelebt. Auch in diesem Jahr wollen wir wieder jeden Dienstag spannende Vorträge zu unterschiedlichen politischen Themen anbieten.
7. Mehr Wasserspender auf dem Campus
Die kostenlosen Wasserspender in der Mensa werden gut angenommen. Doch wer hat schon Lust, für einen Schluck Wasser ewig in der Schlange zu stehen oder zur Mensa zu laufen? Deswegen wollen wir zusammen mit dem AKAFÖ prüfen, ob es möglich ist, weitere Wasserspender in den anderen Gebäuden der Uni aufzustellen.
8. Gegen Nazischmierereien vorgehen
In der letzten Zeit sind vor allem in der G-Reihe vermehrt Schmierereien und Aufkleber mit rechtem Inhalt aufgetaucht. So steht auf einigen Toiletten „Nationaler Sozialismus jetzt“ oder auch „Ausländer raus“. Nicht nur müssen die Schmierereien so schnell wie möglich entfernt werden, auch wollen wir mit dem Rektorat, den Hausmeistern und den Reinigungskräften eine Absprache treffen, so dass neue Schmierereien zukünftig sofort beseitigt werden.
9. AKAFÖ-Essen an die Tafel
Wir stehen für einen sozialen AStA, der nicht nur die Uni im Blick hat. Wir werden prüfen, ob es möglich ist, das vom AKAFÖ nicht verkaufte Essen an die Bochumer Tafel zu geben.
10. Woche der Wissenschaft ausbauen
Im Wintersemester haben wir zum ersten Mal eine Woche der Wissenschaft durchgeführt. Dabei haben Lehrende der RUB ihre Forschungsergebnisse präsentiert und einem breiten Publikum zugänglich gemacht. Alle Vorträge wurden positiv aufgenommen, weshalb wir die Woche im kommenden Jahr ausbauen wollen.
11. Party-Infrastruktur
Wir werden uns dafür einsetzen, dass wieder mehr (Fachschafts-)Partys auf dem Campus möglich sind und uns nach neuen Locations umschauen. Durch Gespräche mit der Univerwaltung muss eine schnelle, kostenneutrale Lösung für das Problem gefunden werden, da de facto aktuell nur das Kulturcafé zur Verfügung steht.
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